WER SIND WIR?
Unsere Kirchgemeinde besteht aus den drei ehemaligen Gemeinden Probstheida, Störmthal mit Güldengossa und Wachau im Südosten von Leipzig. Im Jahr 2000 haben wir uns zur Kirchgemeinde Probstheida-Störmthal-Wachau zusammengeschlossen. Sie erstreckt sich vom Leipziger Völkerschlachtdenkmal bis an den Störmthaler See. Ab dem 01. Januar 2021 wird unsere Gemeinde ein Schwesternkirchverhältnis mit der „Evang.-Luth. Kirchgemeinde im Leipziger Süden“ eingehen. Zu dieser neuen Großgemeinde gehören dann auch die ehemaligen Kirchgemeinden Connewitz/Lößnig, Marienbrunn, Bethlehem und Peters. Die Kirchgemeinde Andreas wird ebenfalls selbstständig bleiben und ein Schwesternkirchverhältnis eingehen. Das bedeutet, dass wir weiterhin eine eigenständige Kirchgemeinde mit Kirchenvorstand und Haushalt sind. Bei unserer Arbeit unterstützen uns drei Fördervereine.
Zu uns gehören:
ca. 1.400 Gemeindeglieder
drei Kirchen und eine Kirchenruine
je ein Pfarrhaus in Störmthal und Probstheida und ein Gemeindehaus in Wachau
sowie drei kirchliche Friedhöfe um unsere Kirchen in Störmthal, Güldengossa und Wachau. In der Kirche in Störmthal gefindet sich außerdem die Zacharias-Hildebrandt-Orgel, die Johann Seabastian Bach 1723 geprüft und abgenommen hat. Bei der Restaurierung 2008 wurde die Disposition wieder auf den Zustand von 1723 zurückgeführt.
Unsere Gemeinde möchte ein Ort sein, an dem Menschen etwas von Gottes Nähe erfahren. Daher steht der Gottesdienst im Mittelpunkt unseres Gemeindelebens. Hier kommen Jung und Alt zusammen, um miteinander zu singen, zu beten, Gottes Wort zu hören und Abendmahl zu feiern. Im Download-Center finden Sie wichtige Formulare für Trauung, Taufe und Konfirmation.
Unsere Gemeinde möchte ein Ort der Begegnung sein für alle, denen der Glaube vertraut ist, und genauso für diejenigen, die auf der Suche sind, die fragen und zweifeln. Unsere Gruppen und Kreise laden alle Interessierten dazu ein.
Unsere Gemeinde bemüht sich ein Ort zu sein, wo jeder ein offenes Ohr findet für seine Fragen, Sorgen und Nöte; wo jeder die Möglichkeit hat, andere kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam unterwegs zu sein.
Kindern und jungen Menschen bieten wir einen Raum, wo sie sich ernstgenommen fühlen, wo Glaube erlebbar wird und wo sie mit Gleichaltrigen Gemeinschaft pflegen können.
Falls wir uns nicht schon in einem Gottesdienst oder einem unserer Kreise begegnet sind, melden Sie sich bei unserem Pfarrer oder im Pfarramt. Oder Sie schauen einfach bei uns vorbei. Einen Jahres- und Urlaubsplan mit den wichtigsten Terminen finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Sie!
IN EIGENER SACHE
Liebe Gemeindeglieder in Probstheida, Störmthal, Güldengossa und Wachau, wir stehen in großen Veränderungen: seit Oktober 2025 ist Pfarrer Weber in den ruhestand gegangen. Seine Pfarrstelle ist im Zuge kirchlicher Strukturanpassungen weggefallen. Pfarrer Schödl, der für die Andreasgemeinde in der Südvorstadt Verantwortung trägt, wurde »bis auf Weiteres« auch mit der Vertretung für die Gemeinden des Kirchquartetts beauftragt – unterstützt durch seine Kollegen aus der Region.
Der Unmut über diese Kürzungen ist verständlich, zumal von Seiten der Landeskirche überhaupt nicht im Blick ist, wie lebendig unsere Gemeinden sind. Sonntags haben wir seitdem häufig wechselnde Prediger in unseren Gottesdiensten. Auch sonst haben Sie bestimmt an der einen oder anderen Stelle gemerkt, dass die vertraute Präsenz eines Gemeindepfarrers nicht mehr wie vorher gegeben ist. Unsere Kirche ist im Wandel, immer. Jedoch hat in den letzten Jahrzehnten die große Dichte derer, die sich zur Kirche hielten, rapide abgenommen und damit einhergehend kamen Stellenabbau und Kürzungen an den kirchlichen Orten.
Manche überlegen, aus der Kirche auszutreten . . . doch was wäre damit gewonnen? Wir sind in den vier Orten des Kirchenquartetts mit einer erstaunlichen Vielfalt gemeindlichen Lebens beschenkt: mit einer hohen Gottesdienstdichte, mit zahlreichen Familien und Kindern. Menschen finden bei uns neu zum Glauben, es gibt eine ungewöhnlich hohe Spendenbereitschaft und vieles mehr ließe sich noch aufzählen. Kirche besteht zuerst aus Menschen, nicht aus Steinen. Das können andere in unseren Kirchen sehen und erleben. Deshalb brauchen wir jeden von Ihnen in unseren Reihen, auch wenn es keine ein-
fachen Zeiten sind, in denen wir uns befinden.
Bitte lassen Sie sich nicht entmutigen von der nachlassenden Kraft unserer Landeskirche – die Situation in unseren Gemeinden vor Ort ist eine andere! Damit die Kirche im Dorf bleibt, lasst uns miteinander Gemeinde leben. Bringen Sie sich vor Ort ein, gestalten Sie mit, nehmen Sie Angebote bewusst wahr. Geben Sie Kirche eine Priorität. Führen Sie Ihre Kinder und Enkelkinder an den christli-
chen Glauben und Kirche heran, damit wir eine Zukunft haben. Wir haben im
Evangelium einen großen Schatz anvertraut bekommen. Den wollen wir an die nächste Generation weitergeben! Lasst uns dankbar Gemeinde gestalten und gemeinsam Formen finden, wie Kirche bei uns weitergeht.
Ihre Dietmar Beyer, Vorsitzender KV
Albrecht Schödl, Pfarrer und Barbara Hühler, Gemeindepädagogin

